Deutsche Telekom hebt Gewinnerwartung an – gute Geschäfte stützen

Quartalszahlen für die T-Aktie

Fassade mit Werbung für Deutsche Telekom
Gebäude der Deutschen Telekom
 

Aufgrund von guten Geschäften in Deutschland und Amerika konnte die Deutsche Telekom die Aussichten für das Gesamtjahr leicht erhöhen. Das Unternehmen erwartet nun circa 100 Millionen Euro mehr Ebitda.

 

Die Telekom gab heute Quartalszahlen bekannt und erhöhte den Ausblick leicht. Das Unternehmen erwartet in diesem Jahr 23,4 Milliarden Euro bereinigtes Betriebsergebnis. Auch die Umsätze könnten weiter wachsen. Allerdings sorgt der Wechselkurs zwischen US-Dollar und Euro in der Summe für eine Belastung. Denn vor allem das Amerikageschäft ist zuletzt stark bei dem deutschen Telekommunikationskonzern. Doch der Umtausch in die Heimatwährung lässt zuletzt einen Teil des Wachstums verschwinden.

 

Wechselkurs als Fragezeichen

Es verwundert also nicht, dass die Telekom bei der Erhöhung ihrer Prognosen einen möglichen Währungseffekt ausklammert. So rechnet der Konzern aus Bonn in der Gesamtjahresprognose mit den durchschnittlichen Wechselkursen des Jahres 2017. Die Frage nach dem realen Beitrag auf die Gewinn und Verlustrechnung dürfte also maßgeblich mit dem Devisenmarkt zusammenhängen. Sollte der USD in den nächsten Monaten deutlicher zulegen können, wäre demnach durchaus eine deutliche Belastung der Ergebnisse zu befürchten. Und dieser Anstieg im US-Dollar ist nicht unwahrscheinlich.

So machte gerade erst der JPMorgan Chef James Dimon von sich reden, als er einen Zinsanstieg auf über 5 % in amerikanischen Staatsanleihen als mögliches Szenario in den Raumstellte. Ein solcher Zinsanstieg würde die Zinsdifferenz zwischen Eurozone und USD-Raum wohl weiter erhöhen und so weitere Kapitalströme nach Amerika verursachen. Zusätzlich könnten die Strafzölle den Dollar weiter stärken. Solch eine Entwicklung im EUR/USD käme der Telekom wohl nicht entgegen.

Aktienanalyse Deutsche Telekom – Charttechnik und Fundamentaldaten

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