Deutsche Bank – CDS-Spreads steigen weiter

Krise

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Die Nachrichten über einen Aufschub neuer Zölle sorgen für Feierlaune an den Börsen. Allerdings könnte diese Feierlaune wieder verfliegen. Immerhin steht Deutschlands größtes Geldhaus unter Strom. Neben den verschiedenen Skandalen und Strafzahlungen, kommt auch das Kerngeschäft nicht auf die Beine. Die CDS-Spreads zeigen die Skepsis des Marktes.

 

Wenn die CDS-Spreads deutlich steigen, dann ist es für informierte Börsianer immer ein Warnsignal.

 

CDS-Spreads

CDS-Spreads sind eine Art Versicherungsprämie gegen den Ausfall eines Emittenten. Je höher der Wert, desto teurer ist die Absicherung gegen einen Ausfall. Je tiefer der Wert, desto besser sieht der Kapitalmarkt die Bonität des Unternehmens.

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Und so sollten die neuen Werte der Deutschen Bank in der Tat warnen. Immerhin stieg dieser CDS-Spread zuletzt auf stolze 221 an – damit liegt das Bankhaus deutlich über den Spreads anderer führender europäischer Banken. Die Gefahr scheint aus diesem Grund weiterhin nicht gebannt. Mögliche Einigungen im Handelsstreit dürften für die Deutsche Bank auch keine Abhilfe schaffen.

 

Deutsche Bank sucht ein Geschäftsmodell

 

Während es der Branche an sich nicht gut geht, wäre ein solcher Ausdruck für die Deutsche Bank eher zu milde. Immerhin befindet sich die Bank seit Jahren auf der Suche, nach einem neuen Geschäftsmodell. Viele alte Bereiche sind kaum noch ertragsstark oder wurden in den Jahren bereits eingestellt. Zusetzlich leidet das Bankhaus unter dem Zinsumfeld und Abschreibungen.

Doch eine Bank unterscheidet an der Stelle nichts von einem Industrieunternehmen – ohne Geschäftsfelder die profitabel sind, wachsen die Probleme an. Aus diesem Grund sollten Börsianer die CDS-Spreads des Bankhauses im Auge behalten. Die Absicherungsprämien zeigen die Marktmeinung einer Vielzahl von professionellen Marktteilnehmern. Die Werte der CDS-Spreads können auf der Seite des DDV verfolgt werden.

 

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