BASF blickt nach starkem Einbruch positiv nach vorne

Blick auf die Quartalszahlen des DAX-Konzerns

BASF - Chemiewerk in Ludwigshafen
BASF - Chemiewerk in Ludwigshafen
 

Das aktuelle Jahr soll erfolgreicher als das Vorjahr werden. Sicherlich keine Beruhigung, denn 2018 zeigte einen starken Einbruch beim weltgrößten Chemiekonzern. Was waren hierbei die Probleme? Verbunden mit einem Ausblick möchten wir hier das aktuelle Umfeld von BASF vorstellen.

 

Drei Probleme bei BASF

 

Ein Gewinneinbruch für das Jahr 2018 verunsicherte die Anleger bei BASF. Dieser beruht auf drei starken Faktoren.

 

  1. Umsatzrückgänge in der Automobilindustrie schlugen direkt auf BASF durch
  2. Strafzölle und der Handelsstreit zwischen den USA und China wirkten sich auf Umsätze aus
  3. Niedrigwasser beim Rhein führten zu Engpässen im Zuliefererbereich

 

Diese drei Probleme führten beim weltgrößten Chemiekonzern zu einem Gewinneinbruch nach Steuern und Minderheiten von fast 23 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro im Jahr 2018. Damit sank das Ergebnis um 17 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro.

 

 

Ausblick 2019 bei BASF

 

Der Ausblick verläuft zuversichtlich. Erste Einsparungen aus dem im November eingesetzten Sparprogramm greifen in der Bilanz bereits und sollen im zweiten Halbjahr 2019 weiter sichtbar werden. Mit ihm gehen schlankere Strukturen einher. Zudem erwartet Vorstandschef Brudermüller eine Erholung in der Automobilindustrie. Dieser Sektor hatte vor allem gegen Ende 2018 starke Rückgänge in der Produktion und damit bei der Nachfrage nach BASF-Produkten erzeugt.

 

Wie im Manager-Magazin zu lesen ist, sagte Vorstandschef Brudermüller:

„Mit unserer neuen Unternehmensstrategie werden wir 2019 als Übergangsjahr nutzen, um gestärkt daraus hervorzugehen.“

 

Im Zuge dessen soll die Dividende steigen und für jede Aktie 3,20 Euro betragen. Die Aktien sind nach dieser Nachricht Tagesgewinner im DAX.

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