Autokrise nimmt ihren Lauf – Ford mit roten Zahlen

Ford Mustang
Ford Mustang - Kultstatus fährt mit
 

Die Automobilindustrie hat es nicht leicht. Ob Dieselskandal oder nachlassende Wirtschaft in China – die Rahmenbedingungen für gute Geschäfte verschlechtern sich. Nun trifft es auch den zweitgrüßten US-Autobauer Ford. Das Unternehmen verkündet ein schwaches Quartal.

 

Die Probleme sind hausgemacht. Trotzt sogar leicht steigender Umsätze schafft es Ford nicht in die Gewinnzone im 4. Quartal des vergangenen Jahres. Grund ist dabei nicht der Heimatmarkt USA. Vor allem der Absatz in Europa und China schwächelt im Berichtszeitraum. Doch auch damit hätte Ford noch umgehen können. Ein wirklicher gewichtiger Faktor in den Quartalszahlen war eine Abschreibung im Bereich Pensionen. Ganze 900 Millionen Dollar soll der Autoriese abgeschrieben haben.

Zusätzlich zu den wirtschaftlich schwierigen Bedingungen fallen nun auch noch Zukunftsfelder dem Rotstift zum Opfer. Wie das Handelsblatt berichtet stellt Ford den Betrieb der Ridesharing-Plattform Chariot ein. Damit verabschiedet sich das Unternehmen nach nur wenigen Jahren aus einem Feld, in dem die Zukunft der Mobilität zu finden sein sollte. Die Krise in der Automobilindustrie scheint sich also fortzusetzen.

 

Auch der Chart spricht deutliche Worte

 

Dass die Autobauer es seit einiger Zeit sehr schwer haben zeigen die Chartbilder der meisten Größen aus dieser Branche deutlich. Und auch Ford macht an dieser Stelle keine Ausnahme. Der Aktienkurs des US-Unternehmens aus Dearborn leidet schon seit langem. Eine Besserung scheint bisher nicht erkennbar.

5-Jahres-Chart der Ford-Aktie
Im 5-Jahres-Chart macht die Aktie von Ford keine gute Figur

 

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