Amerikanische Renditen vor 52-Wochen Hoch | 19.09.2018

Margin Debt könnten zum Problem werden

Zinsanstieg in Amerika
Die Zinsen steigen wieder
 

Die Zinsen steigen seit einiger Zeit in der Tendenz. Allerdings befanden sich die Renditen in den letzten Monaten eher in einer Seitwärtsphase. Doch nun könnte es mal wieder ein neues Hoch in den amerikanischen Renditen geben.

 

Der 10-Jahres-Zins ist in Amerika für Government Bonds nahe seines 52 Wochen Hochs. Damit zahlt die Regierung in den USA nicht nur soviel Zins wie seit langem nicht, zusätzlich verteuert sich die Refinanzierung von Investitionen in den Vereinigten Staaten. Damit rückt eine wirtschaftliche Abkühlung immer näher. Dabei verweisen Volkswirte nicht zu unrecht zusätzlich auf die Belastungsfaktoren aus den Strafzollwettlauf zwischen China und den USA.

 

Hohe Renditen könnten Aktien belasten

Eine weitere Einflussgröße auf die Aktienkurse sind die kreditfinanzierten Aktienkäufe. Diese sind vor allem dann sehr lohnend, wenn die absoluten Zinsen sehr tief und die Dividenden dazu relativ hoch sind. Sollte es an dieser Stelle ein Umkehr geben, dürfte die Belastung auf den Aktienmarkt ausgesprochen hoch sein. Immerhin befinden sich die sogenannten Margin Debt, also die Wertpapierkäufe auf Kredit,  auf einem Allzeithoch, welches selbst die Stände aus der Euphorie des Jahres 2000 und 2006 in den Schatten stellt.

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