Aktienrückkauf: Gut für Unternehmen, schlecht für Sparer und Wirtschaft?

Aktienrückkauf: Gut für Unternehmen, schlecht für Sparer und Wirtschaft?
Aktienrückkauf: Gut für Unternehmen, schlecht für Sparer und Wirtschaft?
 

Unternehmen kaufen immer öfter eigene Aktien am Kapitalmarkt zurück. Dabei werden Milliarden investiert, welche das Unternehmen letztlich stärken sollen. Der Aktienrückkauf ist momentan so populär, dass er ein 10-Jahreshoch erreicht. Was sagen Ökonomen dazu und um welche Volumen geht es hierbei?

 

Die Höhe von Aktienrückkäufen und deren Gründe.

Je nach Unternehmen gibt es hier unterschiedliche Volumen, um Aktien des eigenen Unternehmen zu erwerben. In Summe beläuft sich dies allein im DAX und MDAX auf rund 10 Milliarden Euro in diesem Jahr. Dies stellt einen 10-Jahres-Rekord dar, wie die faz unter Berufung auf Vermögensverwalter berichtet.

Die Gründe liegen auf der Hand. Weiterhin niedrige Zinsen animieren Unternehmen, im Falle einer guten Auftragslage in sich selbst zu investieren, anstatt die billigen Kredite zurückzuzahlen.. Die aktuell gute Konjunkturlage unterstützt diese Entscheidungen. Beispiele dafür findet man bei den großen Unternehmen wie Allianz, Adidas, Covestro oder auch der Deutschen Börse AG. Bilanztechnisch wird somit, wie die faz es gut auf den Punkt bringt:

überschüssiges Geld an ihre Investoren

gegeben – ein Anstieg der Dividende und des Gewinns pro Aktie ist das Ergebnis.

Anders sieht es für Sparer aus. Bei Aktienrückkäufen werden keine neuen Vermögenswerte geschaffen und die Liquidität der Aktien an der Börse sinkt. Darüber sollten Sparer einmal in Ruhe nachdenken.

Warum Aktienrückkäufe gefährlich sind

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