Ripple – Kooperation statt Konfrontation

 

Im Kampf um Platz 1 unter den Kryptowährungen kommt Ripple immer weiter voran. Da stellt sich unweigerlich die Frage: Was macht Ripple (XRP) eigentlich anders als der Wettbewerb? Den größten Unterschieden zu den anderen Wettbewerbern erfahren Sie in diesem Artikel. Starten wir mit der Intention hinter der Auflage von XRP.

 

Ripple will das System nicht ersetzen, sondern verbessern

Anders als im Bitcoin haben die Gründer von Ripple, Chris Larsen und Jed McCaleb, mit Ripple Labs ein Unternehmen gegründet, welches die Finanzwelt nicht aus den Angeln heben, sondern verbessern will. Während sich Bitcoin tatsächlich an jeden Einzelnen von uns richtet, ist Ripple eine Technologie, die die Finanzwelt verbinden möchte. Das oberste Ziel ist es, eine schnelle und gebührenfreie Transaktion von Vermögenswerten rund um den Globus zu ermöglichen. Nun könnte man völlig zu recht einwenden, dass es in XRP sehr wohl eine Transaktionsgebühr gibt. Allerdings ist diese nicht zur Bereicherung gedacht, sondern sie soll Attacken auf Ripple unwahrscheinlich machen. Warum das eine gute Idee ist, erfahren Sie jetzt.

 

Ripple schützt sich durch Trick gegen Angriffe

Haben Sie schon einmal etwas von einer DDoS Attacke gehört? Mit einem solchen Angriff werden Internetdienste lahmgelegt. Allerdings dringen die Angreifer bei einer solchen Attacke nicht in den PC ein, sondern überfluten ihn mit Anfragen. Auf diese Weise wird eine Überlastung herbeigeführt und der betreffende Dienst ist für seine Kunden nicht mehr erreichbar.

Aus solchen Angriffen hat Ripple Labs gelernt. Jede Transaktion kostet 0,00001 XRP. Diese Gebühr wird allerdings nicht von Ripple Labs einbehalten, sondern wird vernichtet. Und an der Stelle, Sie ahnen es, wird ein solcher Angriff über Unmengen an Transaktionen eine recht teure Angelegenheit.

Dieser Ansatz ist der Unterschied im Vergleich zu Bitcoin. Und welche Unterschiede oder Gemeinsamkeiten lassen sich zusätzlich ausmachen?

 

Weitere Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Ripple und Bitcoin

Einen sehr interessanten Unterschied zwischen Bitcoin und Ripple sehe ich vor allem in der Erzeugung. Gerade im Bitcoin habe ich in meinem Artikel zum Schneeballsystem Bitcoin dargelegt, warum das Bitcoin-Mining mit den immer weiter steigenden Stromkosten und der immer teurer werdenden Hardware auf ein Schneeballsystem hindeutet. Anders läuft es da bei Ripple.

Ripple selbst wird nicht über Mining errechnet. Bei der Gründung des XRP wurden 100 Milliarden Coins erstellt. Davon liegen die meisten weiterhin in der Hand von Ripple Labs. Mit diesen Coins sollen neue Projekte und vor allem die Finanzierung des Unternehmens sichergestellt werden. Bis zum heutigen Tag sind noch nicht mal 50 % der XRP im Umlauf.

Die Gemeinsamkeit zwischen den beiden Coins liegt in der Begrenztheit der Menge beider Coins. Sowohl Bitcoin wie auch Ripple werden nicht unbegrenzt produziert. Das Protokoll beider Kryptowährungen schreibt eine maximale Menge an Coins vor, die nicht erweitert werden soll. Doch auch in dieser Gemeinsamkeit liegt ein winziger Unterschied. Während die Menge an Bitcoin gleich bleibt oder maximal durch Verlust von den entsprechenden Codes reduziert werden kann, schrumpft die Menge an XRP durch die kleine Transaktionsgebühr. Dementsprechend wird die Menge an Ripple nach und nach sinken. Dieser Effekt mag heute noch minimal sein, doch bei entsprechender Aktivität, könnte auf diesem Weg der eine oder andere XRP verschwinden.

 

XRP besser als BTC?

Die Frage, ob XRP besser als BTC ist, lässt sich so nicht beantworten. Eines kann man aber sagen – XRP ist anders. Ripple ist auf jeden Fall besser geeignet, dass aktuelle System deutlich zu beschleunigen und sogar noch sicherer zu machen.

 

Ripple mit starkem Aufwärtstrend
XRP im Tageschart

 

Zukünftig können Finanzinstitute große Summen auf schnellem und sicherem Weg um den Globus schicken. Anders als beim Bitcoin ist dabei nicht die komplette Ausschaltung von Finanzintermediären vorgesehen. Nicht ohne Grund kann Ripple Labs schon heute auf das How is How der Finanzwelt als Kooperationspartner blicken. Über diese Kooperationen berichtete auch das Handelsblatt zuletzt.

Aktuelle Entwicklungen innerhalb der Kryptowährungen

Die Entwicklungen innerhalb der Kryptowährungen beginnen sich damit immer mehr zu differenzieren. Während IOTA neue Partnerschaften im Bereich „autonomes Fahren“ eingeht, bleibt Bitcoin vor allem unter den Privaten als großer Traum der Unabhängigkeit bestehen. Für einige wenige ist dieser Traum sogar Realität geworden. Einige Anleger im Bitcoin sind bereits zu Millionären geworden. Doch auch Ethereum entwickelt sich schnell weiter. Mit dem neuen Plasma-Update sollen zukünftig tausende Transaktionen pro Sekunde kein Problem mehr darstellen. Auch aus diesem Grund ist Ethereum dem Bitcoin technologisch überlegen.

 

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Doch für Anleger zählt am Ende, ob er etwas verdienen kann. Und an dieser Stelle ist der Kryptomarkt aufgrund seiner unglaublichen Volatilität ein sehr interessanter Bereich. Allerdings bleibt es bei den großen Gefahren innerhalb der einzelnen Coins. Jeder hat für sich noch mit Kinderkrankheiten zu kämpfen. Außerdem entstehen andauernd neue Ideen. Einen echten Überblick zu behalten, fällt daher schwer. Bevor Sie sich in wilde Abenteuer stürzen, sollten Sie, wie bei der Aktienanlage auch, zuerst recherchieren. Dabei sind wir Ihnen gern behilflich.

Ich wünsche Ihnen eine gute Handelswoche.

deepinsidehps
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