Kryptos weiter unter Druck: Fallende Kurse bei Bitcoin & Co

Chartblick und Hintergründe vom Krypto-Kursrutsch

Ripple – die neue Nummer 1?
Kryptowährung
 

In dieser Woche scheint sich der Kursverfall der Kryptowährungen fortzusetzen. Zum Wochenauftakt fielen die bekannten Marken wie Bitcoin, Ethereum oder die Bitcoin-Abspaltungen teilweise zweistellig. Neue Jahrestiefs standen damit für Anleger auf der Tagesordnung. Bleibt die Lage angespannt?

 

Jüngste Verluste der Kryptowährungen

 

Auch wenn heute eine leichte Erholung zu spüren ist, so verloren die Kryptowährungen mit der größten Marktkapitalisierung dennoch rund zehn Prozent binnen der letzten 24 Stunden. Dies zeigt folgende Übersicht von btc-echo:

 

 

Insgesamt beträgt die Marktkapitalisierung aller Kryptos nun 130 Milliarden Dollar – nach 840 Milliarden Dollar zum Jahresstart.

Top 100 Kryptwowährungen nach Marktkapitalisierung

 

Das Kursniveau wird von Anlegern mit Sorge betrachtet. Insbesondere bei Bitcoin, dem Aushängeschild dieser Branche und „Zugpferd“ für weitere Assets. Erwartungen bleiben selbst in der Branche schlecht. So gab Timo Emden als Krypto-Spezialist im Handelsblatt als Statement ab:

Es droht weiterhin ein gnadenloser Abverkauf.

 

Hintergrund des aktuellen Kurssturzes

 

Schnell wird nach einem Hintergrund gesucht. Dabei sind sich viele Experten einig, dass der jüngste Kurssturz auf dieser Tatsache beruht: Dem Hard fork bei Bitcoin Cash.

Gemeint ist damit eine Aufspaltung von Bitcoin Cash in der bisherigen Datenbank, der Blockchain. Nach diesem Event, können beide Abspaltungen unabhängig voneinander existieren und auch funktionieren. Ob dies tatsächlich so ist, zeigt die Zukunft. Es ist zumindest nicht der erste „Hard fork“ in der Geschichte der Kryptowährungen.

 

Kursrutsch bei Bitcoin: Jahrestief im Chartbild mit Ausblick

 

Chartanalyse von Bitcoin und Ethereum

 

Stellvertretend für die ganze Branche schauen wir hier auf das „Zugpferd“ Bitcoin. Wie eingangs vermerkt, notiert der Kurs unter 4.000 US-Dollar auf Jahrestief. Man muss kein Chartexperte sein, um hier einen Abwärtstrendkanal zu identifizieren, aus dem der Kurs sogar auf der Unterseite ausgebrochen ist:

 

 

Nicht ganz so sauber im Sinne der Charttechnik aber auch deutlich im Trend abwärts hat sich Ethereum bewegt. Dazu sehen Sie ebenfalls den Chart des letzten Jahres:

 

 

Aus dieser Darstellung heraus muss man technisch davon ausgehen, dass weiterer Druck im Markt aufkommen könnte. Nur wenige Anleger sitzen noch auf einem Buchgewinn und womöglich sorgt diese Tatsache allein schon für weitere Nervosität und Abgabebereitschaft.

 

Lassen Sie gerade bei Kryptos niemals das Risiko außen vor und verwenden Sie immer Stopps, sei es auch nur mental. Diesen Ratschlag möchte ich Ihnen bei diesem Markt mit auf den Weg geben.

Ihr Martin Kronberg

Bitcoin – Das größte Schneeballsystem der Welt

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Martin Kronberg
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Martin Kronberg recherchiert kritisch an der Basis der Finanzmärkte. Dabei werden nicht nur Themen aus dem Bereich Trading, sondern auch andere wirtschaftliche Zusammenhänge erörtert. Auf anderen Portalen tritt Martin Kronberg stellvertretend für die Autoren des Trading-Treff auf.

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