Johnson & Johnson – Blutzucker-Geschäft vor Verkauf

Johnson & Johnson - Blutzucker macht High!
Johnson & Johnson - Blutzucker macht High!
 

Wirtschaftlich zeichnet sich ein neuer Knüller ab! Das Unternehmen Johnson & Johnson hat ein Übernahmegebot für sein Geschäft mit Geräten zur Kontrolle des Blutzuckerspiegels erhalten. Die Beteiligungsgesellschaft Platinum Equity ist bereit, 2,1 Milliarden US-Dollar für diese Sparte des US-Pharmakonzerns zu zahlen. Deshalb die Erkenntnis, Blutzucker macht High!

 

Johnson & Johnson wurde erneut für sein Engagement für Mitarbeiter, Innovation und die Gesundheit und das Wohlergehen von Menschen auf der ganzen Welt ausgezeichnet! Ein vorbildlicher Konzern sozusagen.

 

Was macht Johnson & Johnson eigentlich?

 

J&J ist ein weltweit tätiger amerikanischer Pharmazie- und Konsumgüterhersteller mit Hauptsitz in New Brunswick im US-Bundesstaat New Jersey. Der Konzern beinhaltet mehr als 275 Unternehmen, die ihre Produkte in fast allen Ländern der Welt verkaufen.

 

Was gibt es Neues bei J&J?

 

Johnson & Johnson erreichte die Liste der besten Jobs von Glassdoor 2018. Das Unternehmen wurde auf der 2018-Liste von Glassdoor für die besten Arbeitsplätze genannt, die ausschließlich auf dem positiven Feedback seiner Mitarbeiter basiert.

Darüber hinaus hat Johnson&Johnson eine 2017 Fortune’s Most Admired Company ernannt.

Die Finanzergebnisse des letzten Jahres waren jedoch eher enttäuschend. Der Nettogewinn von Johnson & Johnson für 2017 betrug lediglich 1,3 Milliarden US-Dollar, im Jahr davor lag der Nettogewinn noch bei 16,5 Milliarden US-Dollar.

Ein Mit-Grund für das miese Ergebnisse waren die im vierten Quartal des vergangenen Jahres notwendigen Steuerzahlungen von 13,6 Milliarden US-Dollar.

Laut dem Gewinnbericht für das Geschäftsjahr 2017 von Johnson & Johnson hat das Unternehmen im Jahr 2017 einen Umsatz von 76,5 Milliarden US-Dollar bekannt gegeben, wobei das Wachstum in allen drei Sektoren zu verzeichnen war: Consumer, Medical Devices und Pharmaceuticals. Dies ist ein Anstieg von 6,3% gegenüber 2016.

“Johnson & Johnson erzielte im Jahr 2017 einen stark bereinigten Gewinn pro Aktie von 8,5% und einen Total Shareholder Return von mehr als 24%, getrieben von der robusten Performance unseres Pharma-Geschäfts”, sagte Alex Gorsky, Chairman und Chief Executive Officer.

 

Was erwartet Johnson&Johnson in diesem Jahr?

 

In der Jahresprognose für 2018 gab das Unternehmen die erwarteten Einnahmen von 80,6 bis 81,4 Milliarden US-Dollar an. Das Unternehmen gab außerdem eine bereinigte Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2018 von 8,00 bis 8,20 US-Dollar pro Aktie bekannt, verglichen mit 7,30 US-Dollar im Jahr 2017.

Und dann, wie erwähnt, liegt aktuell lukratives Übernahmegebot von 2,1 Milliarden US-Dollar für sein Geschäft mit Geräten zur Kontrolle des Blutzuckerspiegels vor.

 

Was sagen die Analysten zur Aktie?

 

Basierend auf 7 von mir beobachteten Analysten:

Das durchschnittliche Kursziel von Johnson&Johnson liegt bei 147,86 US-Dollar.

  • Das maximale Kursziel liegt bei 165,00 US-dollar.
  • Das niedrigste Kursziel liegt bei 110,00 US-dollar.
  • Aktuell liegt der Kurs bei rund 133,20 US-Dollar.

 

Was sagen die von mir verwendeten technischen Analysemethoden?

 

  • Oszillator: Der RSI liegt bei ungefähr 53 – der Anstieg über die 50er Marke ist erreicht!
  • Preisindikator: Der Aktienkurs liegt unter dem SMA200 (136 US-Dollar). Dieser Widerstand gilt es jetzt zu knacken!
  • Trendindikator: Der MACD befindet sich derzeit in der positiven Zone.

Wie im Chart ersichtlich kam es nach der Veröffentlichung der Zahlen Anfang des Jahres zu einer regelrechten Konsolidierung. Diese könnte aktuell einen Boden gefunden haben. Es stellt sich die Frage: „Wurde eine jetzt eine stabile Gegenbewegung gestartet?“

Jetzt muss der SMA 200 (blaue Linie bei rund 136 US-Dollar) überwunden werden, dann ist der Weg zum ersten Ziel (im Chart als grüne Linie ersichtlich) wohl weitgehend frei.

Trading Chance bei Johnson & Johnson durch Blutzucker
Johnson & Johnson mit Trading Chance

Das hier verwendete Risikomanagement-Tool ist ein selbst entwickeltes „Ampelsystem“ und wird in den Analysen von Ritschy Dobetsberger vorzugsweise eingesetzt.

  • Der Startpreis der Idee liegt bei 133,5 US-Dollar.
  • Die rote Linie im Chart: Der Stopp-Loss liegt bei 125 US-Dollar.
  • Die grüne Linie im Chart: Erstes Ziel in der Idee bei rund 148 US-Dollar.

 

Was ist das Fazit?

 

Johnson & Johnson erhielt in den letzten Monaten zwei Auszeichnungen, darunter ein 2018 Fortune World’s Most Admired Company und Glassdoor’s 2018 List of Best Places to Work.

Das Unternehmen hat ein Übernahmegebot für sein Geschäft mit Geräten zur Kontrolle des Blutzuckerspiegels erhalten. Die Beteiligungsgesellschaft Platinum Equity ist bereit, 2,1 Milliarden US-Dollar für diese Sparte des US-Pharmakonzerns zu zahlen. Deshalb die Erkenntnis, Blutzucker macht High! … und das könnte sich auch positiv auf den Gesamtkonzern auswirken.

Das Chartbild sieht aktuell durchaus vielversprechend aus. Die Konsolidierung im im Chart, gestartet Anfang dieses Jahres, könnte abgeschlossen sein! Wichtige Unterstützungen konnten gehalten werden. Jetzt könnte der Wiederaufstieg der Aktie beginnen. Daher auch der Einstieg in diesen Position Trade Idee mit den klar vorgegebenen Parametern.

Nordex Ausbruch kann gelingen – PRIMex-Chartanalyse

Offenlegung:
Beide Wikifolio’s von mir, UMBRELLA und FuTureUS, können in Johnson & Johnson investiert sein.

Die hier veröffentlichten Trading-Ideen sind weder als Empfehlung noch als ein Angebot oder eine Aufforderung zum An- oder Verkauf von Finanzinstrumenten zu verstehen und sollen auch nicht so verstanden werden.

Sie müssen außerdem davon ausgehen, dass der Autor die jeweils empfohlene Position selbst in seinem Portfolio hält und insofern von einer Umsetzung seiner Trading-Ideen profitiert.”

Richard Dobetsberger
Über Richard Dobetsberger 21 Artikel
Richard Dobetsberger ist seit 2012 auf unterschiedlichen Social Trading Plattformen wie Wikifolio und Etoro unter dem alias "Ritschy" aktiv. Er ist Generalsekretär der CFD World Austria und schreibt in der Funktion regelmäßig zum Thema CFDs im Börse Social Magazine. Seine Erfahrungen aus den unterschiedlichen Bereichen des Tradings teilt er HIER und auf Nextmarkets als Trading Coach.

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