Grammer AG – endet die Korrektur?

 

Die Grammer AG ist ein auf die Entwicklung und Herstellung von Pkw-Innenausstattungen spezialisiertes Unternehmen. Die Aktie ist im SDAX enthalten und ist dementsprechend relativ liquide. Seit September 2016 konnte die Aktie zwar noch einmal im letzten Jahr ein Hoch erreichen, doch die Richtung war im Großen und Ganzen volatil seitwärts. Dabei wurde der vorherige Anstieg korrigiert und die Schwankungsbreite der Aktie nahm zum Ende hin ab. Bei der Antizipation der nächsten Bewegung kann uns hier nur die Chartanalyse weiterhelfen.

Aktie der Grammer AG im Chartüberblick

 

GMM Point and Figure Quartals Chart, Bar Monats Chart: Gefangen in einer Stauzone
GMM Point and Figure Quartals Chart, Bar Monats Chart: Gefangen in einer Stauzone

 

In den vergangenen anderthalb Jahren formte die Aktie eine Stauzone, doch der langfristige Aufwärtstrend ist intakt. Im Point and Figure Chart sind die Ablauflinien 1 und 2 von besonderer Bedeutung. Beide harmonieren auch mit wichtigen Marken im Bar Chart.

 

Aktie der Grammer AG befindet sich in einer Art Dreieckformation

 

GMM Bar Monats Chart: Die Stauzone ist ein Dreieck
GMM Bar Monats Chart: Die Stauzone ist ein Dreieck

Die Stauzone des PaF Charts erweist sich bei genauerer Betrachtung als ein Dreieck im Bar Chart. Die Aktie erfährt hier durch die Value Zone (C) Unterstützung, sodass dass Abwärtspotential noch begrenzt ist. Zusätzlich steht das Impuls System auf Only Long, was ein zusätzlicher Pluspunkt für die Bullen ist.

Für die Bullen ist die obere Begrenzung A und die Ablauflinie 1 entscheidend. Ein Ausbruch über die Ablauflinie 1 triggert zum einen den Dreiecksausbruch und zum anderen das Kaufsignal im PaF Chart. Wenn es dazu kommt gehört der SL unter das Tief des Ausbruchsbars. Das Ziel des Ausbruch liegt in etwa im Bereich um die €74,- je Aktie.

Das positive Szenario kann als beendet gelten, sollte die Aktie der Grammar AG unter die untere Begrenzung B, die gleichzeitig die Ablauflinie 2 aus dem PaF Chart ist, fallen. In diesem Fall wird ein Verkaufssignal getriggert und die Bären übernehmen das Ruder. Das Ziel des Ausbruchs auf der Unterseite liegt ca. bei €32,- je Aktie.

 

Fazit der Chartanalyse

 

Die aktuelle Lage lässt beide Richtungen zu, sobald es zu einem Ausbruch kommt. Anders gesagt der Ausbruch aus der Stauzone / Dreieck wird über die zukünftige Kursentwicklung der Aktie entscheiden und die Korrekturphase beenden. Beide Szenarien lassen sich einfach durch STP Buy oder STP Sell Short Orders einfangen, sodass am Ende der Markt entscheidet und nicht der Trader.

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