Alphabet: Nach Rücksetzer neue Allzeithochs?

Chartanalyse Alphabet

Alphabet Konzern
Google Suchmaschine
 

Alphabet ist der Mutterkonzern der übermächtigen Suchmaschine Google. Diese Suchmaschine ist der Grund, warum Anleger in der Alphabet-Aktie erfolgsverwöhnt sind. Seit Jahren kennt der amerikanische Konzern nur eine Richtung an den Börsen. Zuletzt kam es allerdings zu einer Konsolidierung. Diese Korrektur könnte ohne weiteres neue Allzeithochs in der Aktie von Alphabet einläuten.

 

Die Google-Mutter Alphabet hat jüngst Zahlen für das erste Quartal 2018 veröffentlicht. Und diese fallen ganz und gar nicht schlecht aus. Der Umsatz stieg um 26 % auf sage und schreibe 31,15 Milliarden US-Dollar. Und der Gewinn explodiert förmlich um 73 % auf 9,4 Milliarden US-Dollar. Den erfolsverwöhnten Anlegern ist das aber offenbar nicht gut genug.

 

Alphabet unter Druck

Am Tag nach den Zahlen, am 24. April, wird die Aktie reihenweise verkauft und verliert zeitweise über 5 % auf 1.012,86 USD. Die glatte 1.000 USD Marke, die im Februar und März bereits torpediert wurde, kommt damit erneut bedrohlich nahe. Warum das aber kein Grund zur Sorge sein muss, lesen Sie im Folgenden.

Aus Sicht der Charttechnik befindet sich die Aktie von Alphabet bereits seit Ende Januar in einer ausgeprägten Konsolidierung. Werden die signifikanten Hoch- und Tiefpunkte der letzten Wochen verbunden, ergibt sich ein fallendes abcde-Dreieck nach Elliott Wave in dem die Kursausschläge immer enger und kürzer werden, bis sich schließlich der angestaute Druck entlädt.

Alphabet neue Allzeithochs denkbar nach Konsolidierung
Alphabet neue Allzeithochs denkbar

 

Fazit zur Charttechnik – neue Allzeithochs denkbar

Sofern die untere Dreieckslinie (ca. 975 USD) und die Unterstützungszone ca. 1.006/977 USD nicht nachhaltig nach unten durchstoßen werden besteht die Chance, dass sich Alphabet wieder knapp unter der 4-stelligen Marke fangen und nach dem Ausbruch aus dem Dreieck in Richtung der bisherigen Rekordhochs bei knapp 1.200 USD streben könnte. Schnelle Fehlausbrüche sollten aber auf jeden Fall einkalkuliert werden! Immerhin macht es die Börse den Anlegern meistens nicht so leicht…

Viele Grüße,

Ihr Robert Schröder

Gefahr für Alphabet Facebook und Co – GICS Re-Klassifizierung

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier derzeit nicht investiert. Die bereitgestellten Informationen spiegeln lediglich die persönliche Meinung des Autors wider, stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zu Wertpapiergeschäften dar und können eine individuelle anleger- und anlagengerechte Beratung nicht ersetzen.

Robert Schröder
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Robert Schröder analysiert die Finanzmärkte mittels Elliott Waves Theorie und bietet konkrete Trading-Ideen zu Aktienindizes, Währungspaaren und Edelmetallen auf seiner Kapitalmarkt-Analyseseite Elliott-Waves.com an. Dort stellt er ebenso sein umfangreiches Wissen zur Verfügung um dem Markt einen Schritt voraus zu sein.

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